Aktiv und gesund durch den Winter

Tipps für die kalte Jahreszeit

Unser Immunsystem ist während der kalten und dunklen Monate weniger gut aufgestellt als im Sommer. Warum sind wir im Winter anfälliger für Atemwegsinfekte? „Erkältungskrankheiten werden durch Tröpfchen übertragen, die beim Husten oder Niesen ausgeschieden werden. Bei kalter Luft kühlen die oberen Atemwege schneller aus und die Blutgefäße ziehen sich zusammen. Sind die Schleimhäute schlechter durchblutet, können sie Krankheitserreger nicht mehr so gut abwehren“, erläutert Barbara Reuhl, Referentin für Arbeitsschutz- und Gesundheitspolitik in der Arbeitnehmerkammer Bremen. „Hinzu kommt, dass wir uns im Winter viel häufiger als im Sommer mit anderen Menschen zusammen in geschlossenen Räumen aufhalten, was die Ansteckungsgefahr erhöht.“ Trockene Heizungsluft begünstigt letztere noch: Sie trocknet die Nasenschleimhaut aus und es bilden sich vermehrt Aerosole, die tief in die Atemwege eindringen können. „Um sich zu schützen, braucht es im Allgemeinen keine Vitaminpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel“, sagt Reuhl. Sinnvoller ist es, auf sich acht zu geben und den Körper konsequent zu unterstützen – durch ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit.

Bewegung und Frischluft

Grundsätzlich gilt: Viel frische Luft tanken! Wer berufsbedingt nur wenig rausgehen kann, sollte möglichst mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. So lässt sich außerdem eine Ansteckung in öffentlichen Verkehrsmitteln vermeiden. Wer mit Bus oder Bahn zur Arbeit fahren muss, kann ein oder zwei Stationen früher aussteigen und ein Stück zu Fuß gehen. Auch in der Mittagspause und nach Feierabend ist es hilfreich, sich an der frischen Luft zu bewegen. Am Arbeitsplatz sorgt Stoßlüften für Erfrischung. „Dabei unbedingt die Heizung herunterdrehen, damit sie nicht dagegen feuert“ so Reuhl. Bei dauernd gekipptem Fenster zu arbeiten, sorgt nicht wirklich für Luftaustausch und es macht die Raumluft trocken.

Klimaschwankungen nicht unterschätzen

In den letzten Jahren kommt es immer häufiger zu starken Temperaturschwankungen – auch im Winter: „Das Hin und Her der Witterung macht uns anfälliger, weil wir uns körperlich und psychisch ständig umstellen müssen“, so Reuhl. Um für Wetterumschwünge gerüstet zu sein, kann man beispielsweise eine Strickjacke am Arbeitsplatz deponieren sowie ein Halstuch in der Tasche für unterwegs.

Für ausreichend Schlaf sorgen

Schlafmangel untergräbt in hohem Maße die Immunabwehr. Nur wer ausreichend schläft, gibt dem Körper die Möglichkeit, zu regenerieren. Auf diese Weise ist er besser in der Lage, Krankheitserreger abzuwehren. Und: Trotz aller Vorbeugung kann man nicht jede Erkältung verhindern! Wer trotzdem krank wird, sollte unbedingt zu Hause bleiben und sich in Ruhe auskurieren – auch das stärkt die Immunabwehr, und man gibt den Infekt nicht an andere weiter.

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